75 Jahre LFI: Blicke in die Zukunft (1)
75 Jahre LFI: Blicke in die Zukunft (1)
Maria Oliveira
10. September 2024
Maria Oliveira: Was ich mir für die Zukunft wünsche
Die versunkenen Welten und ihre Mysterien, der Himmel, der mit schwarzen Löchern gesprenkelt ist, die jenseits quantenphysikalischer Berechnungen liegen, die komplizierte Kommunikation der Bäume, das organisierte System der Wurzeln und die Wege ihrer Pflanzensäfte. Die unergründlichen Gräben der Ozeane. Die Unendlichkeit der Wüsten.
All das dürfen wir nicht vergessen.
Während einer Umarmung oder wenn wir ein Tier an einen sicheren Ort führen, gibt es viel zu sagen.
Wir sind winzig. Veränderlich und doch ewig.
Wir dürfen das nicht vergessen.
Es ist wunderbar, den Ort zu teilen, an dem alles atmet.
Maria Oliveira+-
Geboren und aufgewachsen in Ponte de Lima, lebt die Fotografin aktuell in Porto, Portugal. Mit ihrer Fotografie arbeitet Oliveira an „Nabel-Orten“ – Orten, die eine physische und mentale Verbindung symbolisieren. Sie interessiert sich für deren Wandel, die enge Beziehung zwischen Menschen und der noch verbleibenden Natur, welche Menschen, Tiere, die Zyklen der Jahreszeiten umfasst und zeigt, wie alles miteinander kommuniziert, verbunden ist und zusammen existiert. Seit 2011 stellt sie regelmäßig in Portugal und im Ausland aus. 2024 wurde sie für die Portuguese Emerging Art 2024 und den Feature Shoot Emerging Photography Award 2024 ausgewählt und war Teil einer Gruppenausstellung in der Clamp Gallery, NY. Ihr Projekt Bone Foam wurde für eine Ausstellung in der Galerie Huit in Arles ausgewählt. Mehr