René Groebli: Early Work
René Groebli: Early Work
René Groebli
20. September 2022
Der Fotograf freihändig 1946
© ReneGroebli.ch
Schon als 26-Jähriger wurde Groebli zur Teilnahme an der legendären Ausstellung „The Family of Man“ eingeladen, die Edward Steichen für das Museum of Modern Art (MoMA) in New York kuratierte. In den frühen 1950er-Jahren arbeitete er als Reportagefotograf für internationale Magazine wie Life oder Picture Post sowie für die Londoner Agentur Black Star in Afrika und dem Nahen Osten.
Im Rahmen der Ausstellung sind viele seiner Fotogeschichten wie die „Magie der Schiene“ (Rail Magic), „Das Auge der Liebe“ (The Eye of Love) oder „Beryl Chen“ zu sehen. In seinen Bildern hielt Groebli Dynamik, Geschwindigkeit, Geruch, Gefühle und Geräusche fest. Er fotografierte, was nicht greifbar ist. In der Geschichte der Fotografie hat kaum ein anderer Fotograf sinnliche Wahrnehmung so sichtbar abgelichtet und dokumentiert, wie Groebli.
Die Ausstellung umfasst rund 140 Schwarzweiß-Arbeiten, die zwischen 1945 und 1955 entstanden sind. Sie wurde kuratiert von René Groebli, Dr. Thomas Buchsteiner und Dr. Nina Mika-Helfmeier
Weitere Informationen unter: Städteregion Aachen
René Groebli+-
Geboren am 9. Oktober 1927 in Zürich, bei Theo Vornow beginnt er 1944 eine Lehre als Fotograf, setzt seine fotografischen Studien an der Kunstgewerbeschule Zürich fort, ab 1946 zweijährige Ausbildung als Kameramann für Dokumentarfilme.
Ab 1949 Fotoreporter für diverse Schweizer und internationale Magazine. 1949 erscheint seine erste freie Serie Magie der Schiene im Eigenverlag Turnus. Anfang der 50er-Jahre Verabschiedung vom Bildjournalismus und Aufbau einer sehr erfolgreichen Karriere als Industrie- und Werbefotograf, unterstützt durch seine Frau Rita (1923–2013). Groeblis Experimente im frei künstlerischen, aber auch angewandten Bereich mit der Farbfotografie sind sensationell und international erfolgreich. Ende der 70er-Jahre Rückzug aus der kommerziellen Fotografie. Mehr
Der Fotograf freihändig 1946
© ReneGroebli.ch
Das Auge der Liebe, 1952
© ReneGroebli.ch
London, 1949
© ReneGroebli.ch
Marcel Marceau, 1950
© ReneGroebli.ch
Paris, 1948
© ReneGroebli.ch