Das Echo der Welt
Das Echo der Welt
18. Mai 2026
Luc Delahaye, A Rally of the Opposition Candidate Alexander Milinkevich, 2006
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Angesichts der zunehmenden Flut von Bildern und der immer stärker verschwimmenden Grenzen zur Realität stellt diese Schau die Fotografie von Delahaye in den Mittelpunkt, der die Welt reflektiert und für den „der Blick einen Akt der Präsenz, eine Handlung“ darstellt.
Die Ausstellung im Photo Elysée zeigt Fotografien, die der Künstler in den vergangenen 25 Jahren angefertigt hat, sowie eine monumentale Installation mit dem Titel What’s Going On (2025), eine Art Bildatlas zeitgenössischer Konflikte, der sich mit der Bedeutung von Geschichte, Gewalt, Schönheit und unserer Art der Wahrnehmung auseinandersetzt.
Luc Delahaye wurde 1962 im französischen Tours geboren. Ab 1984 dokumentierte er als Bildjournalist zahlreiche internationale Krisen, Konflikte und Kriege. Von 1994 bis 2004 war er Mitglied von Magnum Photos. Er veröffentlichte zahlreiche Bildbände, wurde vielfach ausgezeichnet. Unter anderem mit der Robert Capa Gold Medal (1992 und 2002), dem World Press Photo Award (1993 und 1994) und 2000 für seine Arbeit Winterreise mit dem Leica Oskar Barnack Award.
Luc Delahaye, A Rally of the Opposition Candidate Alexander Milinkevich, 2006
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Luc Delahaye, Ambush, 2006
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Luc Delahaye, House to House, 2011
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Luc Delahaye, Récolte, 2016
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Luc Delahaye, The Milosevic Trial, 2002
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Luc Delahaye, Un feu, 2021
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles
Luc Delahaye, US Bombing on Taliban Positions, 2001
© Courtesy of Luc Delahaye and Galerie Nathalie Obadia, Paris-Bruxelles