Ausgezeichnete Fotografie zu Gast

7. Mai 2026

Die Schau Zu Gast: Der Leica Oskar Barnack Award in den Reiss-Engelhorn-Museen ist bis 14. Juni 2026 im Atrium der rem-Stiftungsmuseen in Mannheim zu sehen.
Der Leica Oskar Barnack Award (LOBA) zählt zu den international renommiertesten Auszeichnungen im Bereich der Fotografie und blickt auf eine 45-jährige Geschichte zurück. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr setzen Zephyr – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und Leica Camera ihre Kooperation fort.

Die Ausstellung präsentiert die beiden Gewinnerbeiträge des LOBA 2025 sowie ausgewählte Positionen aus der Shortlist. Rund 50 Arbeiten zeigen in bewegenden Motiven gesellschaftlich relevante Themen und Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie.
In der Hauptkategorie erhielt den Award Alejandro Cegarra. Der aus Venezuela stammende und in Mexiko lebende Fotograf widmet sich in seiner Schwarzweißserie The Two Walls den unmenschlichen Bedingungen im mexikanischen Grenzgebiet zu den USA. In der Kategorie „Newcomer“ setzte sich Serghei Duve mit seiner Serie Bright Memory durch. In den persönlichen Aufnahmen beschreibt der in der Republik Moldawien geborene deutsche Fotograf die engen Verbindungen seiner Familie zur alten Heimat Transnistrien, einem international nicht anerkannten und nur von Russland gestützten Gebiet.

Außerdem sind in der Ausstellung Bilder von Arlette Bashizi, Lynsey Addario, Xiangjie Peng und Gideon Mendel zu sehen. Ihre für den LOBA 2025 nominierten Serien dokumentieren und reflektieren zentrale Herausforderungen unserer Gegenwart – von den Folgen des Krieges in der Demokratischen Republik Kongo über das Schicksal eines an Krebs erkrankten Mädchens in der Ukraine und die wachsende Freiheit der queeren Community in China bis hin zur weltweiten Häufung verheerender Überschwemmungskatastrophen infolge der globalen Klimakrise.
Katrin Ullmann

LOBA 2025+-

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