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Zielscheiben im Fokus

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Zerfetzte menschliche Silhouetten aus Karton, durchlöcherte Plastikpuppen oder zerschossene Blechfiguren in einem Acker: Herlinde Koelbl hat während sechs Jahren Militärschießziele in über 30 Ländern fotografiert. Ab dem 22. April bis 18. September 2016 sind diese Aufnahmen in der Ausstellung „Targets – Fotografien von Herlinde Koelbl“ im Museum für Gestaltung, Zürich, zu sehen.

Jede einzelne der über 200 zum Teil sehr großformatigen Farbaufnahmen in der Ausstellung zeugt vom stilsicheren Auge der Künstlerin. Herlinde Koelbl geht es aber um mehr als das Einzelbild. Erst in der Zusammenschau formieren sich die Werke zur vielschichtigen Aussage. Obwohl sich Schießziele, Armeen und Übungsgelände ländertypisch unterscheiden, wird eines deutlich: In letzter Konsequenz werden die Soldaten weltweit darauf konditioniert, im Ernstfall auf den Feind zu zielen, um ihn zu töten. Wie sieht folglich das Bild vom Feind aus, das wir uns machen?

Koelbls Aufnahmen zeigen abstrakte Zielscheiben ebenso wie solche, die menschlichen Figuren, ja sogar ganz bestimmten Menschentypen nachempfunden sind. Allen gemeinsam ist, dass sie das jeweils Andere, das Fremde darstellen.

Weitere Informationen unter: Museum für Gestaltung und Herlinde Koelbl

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