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Mrs. Raab wants to go home

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Seit mehr als 25 Jahren setzt sich Zoltán Jókay (*1960) als Fotograf mit den Möglichkeiten und Grenzen zwischenmenschlicher Nähe auseinander. „Mrs. Raab wants to go home“, seine jüngste Arbeit, thematisiert menschliche Sozialität aus der Perspektive größtmöglicher Einsamkeit.

Seit 2007 arbeitet Jókay in einer am Rande Münchens gelegenen Siedlung mit einkommensschwachen Bewohnern als Betreuer in einem Altersheim für Menschen mit Demenz.

Die Menschen, denen Jókay hier begegnet, sind nur bedingt in der Lage, für sich und ihre Interessen einzutreten. Zu der Einbuße der persönlichen Autonomie und dem Verlust der eigenen vier Wände addiert sich der Verlust von Erinnerung. Was bleibt, ist Einsamkeit, die wohlstandsunabhängig sein mag, wohl aber jene, die sich Respekt und Achtung nicht zu kaufen vermögen, ohne jede Beschönigung trifft.

Jókay reagiert auf diese Situation mit dem Bedürfnis, denen, mit denen er arbeitet, die er betreut, jene Würde und Individualität zurückzugeben, die ihnen die Umstände häufig verweigern. Nach zwei Jahren beginnt er zu fotografieren, und in den folgenden drei Jahren entsteht eine mehr als 60 Bilder umfassende Serie von ebenso magischer wie veristischer Poesie.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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