Reisenotizen

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Im Schloss Neuhardenberg sind vom 10. Mai bis 21. Juni in der Ausstellung „Polnische Küste“ Fotografien von Lukas Fischer zu sehen. Ausgehend von einer Reise entlang der polnischen Ostseeküste verwebt  Fischers Arbeit subjektive Bildeindrücke zu einem melancholischen, einsamen Stimmungsteppich.

Bilder zu Tableaus geordnet
Lukas Fischer unternahm die Reise im Winter, um den Einfluss des Tourismus auf seine Bilder gering zu halten. Denn es geht um die Menschen, die hier leben, nicht um jene, die hier ihre Ferien verbringen. Der Trubel der Saison ist vorüber, Normalität stellt sich ein, alles geht ruhiger voran.

Zu Tableaus geordnet werden Geschichten assoziiert, die sich erst im Auge des Betrachters formen. Die Arbeit spiegelt so den Blick und das Empfinden des Autors, wie sie zur Projektionsfläche für die Interpretation des Betrachters wird. Durch den bewussten Verzicht auf ein klares Narrativ wird das Wirklichkeitsversprechen unterlaufen und neben der Subjektivität der Produktion auch diejenige der Rezeption thematisiert.

Weitere Informationen unter: Schloss Neuhardenberg, Lukas Fischer

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