Hiersein ist herrlich

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Am Sonntag, 5. Juli 2015, wurde in Schloss Neuhardenberg die Ausstellung "hiersein ist herrlich" mit Arbeiten von Jannis Schulze eröffnet. Die Schau wird noch bis zum 30. August zu sehen sein.

In seinen fotografischen Arbeiten beschäftigt sich der junge Fotograf, Jahrgang 1987, mit dem Begriff von Heimat. Wo fühlen wir uns wohl? In einem Gespräch? Auf einem Weg? In Erinnerungen? Oder macht das Zurückschauen wahnsinnig? Dabei gibt es im Jetzt Räume, die erfüllen, die schwingen, die man gerade wahrnimmt, weil die eigene Vergangenheit sie in den Fokus rückt.

„Hiersein ist herrlich. Ihr wußtet es, Mädchen“
Der Titel der Ausstellung ist einem Vers aus Rainer Maria Rilkes „Duineser Elegien“ entnommen. Die Arbeit ist angelegt als fortlaufendes Projekt und Archiv fotografischer Momente. Es spiegelt den Prozess des Erarbeitens einer radikal subjektiven Bildwelt wider, in der Schönheit, Erinnerung, Geschichte, Jugend und Unordnung vermengt werden, um sich mit dem Sein auseinanderzusetzen. Ausgangspunkt sind dabei oft Biografien von in den 1980er Jahren in Ost-Berlin geborenen Menschen.

Nachwuchsfotograf
Jannis Schulze schloss 2014 sein Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee ab. Im selben Jahr war seine Arbeit „Quisqueya“ im Rahmen des renommierten Nachwuchspreises "gute aussichten – young german photography award" u.a. in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen. Darüber hinaus war er 2013 und 2014 jeweils auf der Shortlist des Fotobook Dummy Awards und wurde mit dem Mart Stam Preis 2013 ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter: Schloss Neuhardenberg, Jannis Schulze

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