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Leica ist immer für eine Überraschung gut. Am Abend des 13. Juni 2018 hat das Unternehmen ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet: Vor der in Wetzlar versammelten internationalen Fachpresse wurden die Leica-Uhren L1 und L2 vorgestellt.

Von den ersten Ideen bis zum fertigen Produkt hat es sechs Jahre gedauert, denn nachdem sich der Plan zerschlagen hatte, ein bereits existierendes Werk für die Leica-Uhr zu verwenden, fiel der Entschluss, von Grund auf ein eigenes Werk zu entwickeln – schließlich steht Leica ja nicht nur für optische, sondern, Stichwort Messsucher, auch für feinmechanische Höchstleistung. Das Design der L1 und L2 übernahm Achim Heine, der bereits von 1999 bis 2008 Kameras und Ferngläser für Leica gestaltet hatte. Obwohl die Leica-Uhr ausdrücklich für sich selbst stehen soll, griff Heine doch behutsam einige Elemente aus dem Kameradesign auf, etwa die Anzeige der Gangreserve, die auf den Leicameter, den aufsteckbaren Belichtungsmesser für die M3 zurückgeht. Ein besonders auffällige Parallele stellt die patentierte Drückerkrone dar: So, wie man bei einer Kamera auf den Auslöser drückt, drückt man bei einer Leica-Uhr auf die Krone, um die Zeit sekundengenau einzustellen. Die L1 und die L2 unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass die L2 über eine zusätzliche Zeitzone verfügt, die sich über den GMT-Kranz um das Ziffernblatt und die GMT-Krone einstellen lässt. Gefertigt werden die Leica-Uhren zum größten Teil bei der Lehmann Präzision GmbH im Schwarzwald, letzte Hand an die Luxusobjekte wird im Leitz-Park III gelegt. Die Uhren werden zunächst nur mit Stückzahlen im dreistelligen Bereich produziert, der Vertrieb erfolgt über ausgewählte Leica Stores.

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