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Hoch spezialisierte Imagination

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Im Museum Folkwang, Essen, sind mit „Nature & Politics“ großformatige Fotografien von Thomas Struth zum Thema Komplexität zu sehen. 4. März bis 29. Mai 2016.

Forschungseinrichtungen, ein Erlebnispark, sakrale Räume – es sind höchst unterschiedliche Orte, die Thomas Struth in den letzten Jahren fotografiert hat. Alle diese Orte wurden von Menschen geschaffen und sie haben eines gemeinsam: Sie sind hochkomplex, auch wenn sie sehr unterschiedliche Zwecke erfüllen. Die Bilder zeugen von der Vorstellungskraft und dem technischen Können des Menschen. Doch in Struths Werken zeigt sich auch die Möglichkeit der Überforderung durch Technik und Fortschritt: Nur wenige können diese Maschinen bedienen.

Thomas Struth (*1954) zählt zu den international wichtigsten Künstlern seiner Generation. Er studierte in den 1970er Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst Malerei bei Gerhard Richter, danach Fotografie bei Bernd und Hilla Becher. Zusammen mit weiteren Becher-Schülern, darunter Andreas Gursky, Thomas Ruff und Candida Höfer, bildet er die sogenannte Düsseldorfer Schule. Struth lenkt den Blick auf Strukturen der Gegenwart, die er mit Detailschärfe dokumentiert und hinterfragt. Seine Aufnahmen von Landschaften, Straßenzügen oder auch Museumsbesuchern gleichen Studien, die historische, funktionale und soziale Zusammenhänge abbilden.

Weitere Informationen über das Museum Folkwang

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