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30 Jahre Mauerfall

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Der Fotograf Roger Melis (1940-2009) gehört zu den bedeutendsten Dokumentaristen der untergegangenen Deutschen Demokratischen Republik, seine Schwarzweißaufnahmen sind sensible Zeugnisse von Alltag, Leben und Arbeit, sie erzählen von Menschen, die in einem sozialistischen System groß und erwachsen wurden. Sie zeigen die Zuschauer einer Parade zum Tag der Befreiung, die Besucher auf einem Rummelplatz, eine Arbeiterin in einem Chemiewerk und einen Fischer auf seinem Boot. Seit den 1960er-Jahren hat sich Roger Melis auf den Weg durch die DDR begeben, er fotografierte Schriftsteller und Künstler, Arbeiter und Betriebsdirektoren, Bauern und Waldarbeiter, Handwerker und Händler, Kinder und Halbstarke, Funktionäre und Dissidenten.

Jede seiner Fotografien sei eine Shortstory, hat der Schriftsteller Christoph Hein einmal über Melis’ Bilder gesagt. Und so liefern seine Porträts gleichsam auch Geschichten – über Sehnsüchte, Resignation, Mut, Trotz und Selbstbewusstsein der Ostdeutschen, die mehr waren als nur ein Volk. Sie waren eine Lebensgemeinschaft. Die Ausstellung findet vom 12. April bis zum 28. Juli 2019 in den Berliner Reinbeckhallen statt.

Weitere Informationen: Reinbeckhallen

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