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Identitäten untersuchen

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Die Ausstellung Claude Samuel Zanele enthält Werke von Claude Cahun, Samuel Fosso und Zanele Muholi; drei Fotografen, die das Objektiv als Fenster zu sich und zur Welt inszenieren. Sie beschäftigen sich vorrangig mit Politik, Rasse, Geschlecht und Identität.

Claude Cahun (FR, 1894-1954) stellte mit ihren Bildern zeit ihres Lebens die Vorurteile über Geschlecht und Identität in Frage. Als Lucy Schwob in eine jüdische Verlegerfamilie geboren, ist sie als Transgender-Avant-La-Lettre bekannt, eine  Gegnerin des Nationalsozialismus und aktives Mitglied der surrealistischen Kunstszene.

Samuel Fosso (NG / CM, 1962) gründete im Alter von dreizehn Jahren sein eigenes Fotostudio. Er benutzte Reste von Filmrollen, um seine ersten Selbstportraits zu machen. Fosso kommuniziert eine klare politische Botschaft, indem er ständig neue Identitäten annimmt. Durch seine Arbeit haben postkoloniale Freiheitskämpfer endlich einen Platz im Museum.

Für die Serie Somnyama Ngonyama, Hail The Dark Lioness nutzt die Künstlerin und Aktivistin Zanele Muholi (Süfdafrika, 1972) ihren eigenen Körper als Leinwand, um persönliche und kulturelle Rassenpolitik zu thematisieren. Jedes Selbstporträt, aufgenommen in (Süd-)Afrika, Amerika, Europa und weiteren Orten, stellt kritische Fragen nach sozialer (Un-) Gerechtigkeit, Menschenrechten und umstrittenen Darstellungen des Schwarzen Körpers.

Bieke Depoorter
In ihrer ersten Einzelausstellung für das FOMU hinterfragt Bieke Depoorter (BE, 1986) ihre Position als Bildmacherin und Außenseiterin in fünf Serien.

Mit der multimedialen Installation Sète # 15 (2015) und dem Kurzfilm Dvalemodus (2017) begann Depoorter, ihre Subjekte als Akteure darzustellen und ihre eigenen Narrative auf faktische Umgebungen zu projizieren. Zwei laufende Projekte werden ebenfalls im FOMU gezeigt. Agata (2017- ...) ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit einer jungen Frau, die Depoorter in Paris traf. Sowohl die Fotografin als auch das Subjekt werden zu Mitwirkenden in der Erzählung. Mit Michael (2015- ...) findet sich Depoorter fast in der Rolle eines Detektivs auf der Suche nach der Lebensgeschichte eines Mannes aus Portland, Oregon. Nach einer kurzen, aber intensiven Begegnung erhielt Depoorter drei Koffer voller Collagen und Notizen, bevor der Mann spurlos verschwand.

Weitere Informationen unter Fotomuseum Antwerp

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