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50 Jahre Noctilux

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1966 konstruierte Leitz unter dem Eindruck eines branchenweiten Wettbewerbs um das Objektiv mit den größten Lichtstärkereserven das Noctilux 1:1.2/50 mm – das erste Asphärenobjektiv. Es brillierte mit konkurrenzlos hoher Offenblendleistung, war aber auch nur mit extrem hohem Aufwand zu fertigen – der Pionierleistung Asphärenschliff wegen. Der rein sphärische Nachfolger, das Noctilux-M 1:1.0/50 mm, profitierte von Fortschritten im computergestützten Optikdesign und blieb von 1975 bis 2008 im Leica-Programm.

Angesichts immer leistungsfähigerer und empfindlicherer Filme trat der Lichtstärkeaspekt mehr und mehr in den Hintergrund, und manche sagten deshalb, dass das Noctilux das überflüssigste Objektiv im M-Sortiment sei. Ins Zentrum trat aber stattdessen die unnachahmliche Ästhetik der hauchdünnen Schärfentiefe und des bezaubernden Bokehs, beispielsweise für Porträts, Detailstudien oder das Spielen mit Spitzlichtern im Bildhintergrund. Schon aus diesem Grund wäre es für Leica niemals in Frage gekommen, sich vom Noctilux zu trennen – allein an der sphärischen Aberration und der dem Korrektionsmodus geschuldeten Fokusverschiebung beim Abblenden ließ sich noch arbeiten.

Unter Aufbietung sämtlicher seit den 1990er Jahren entwickelten Technologien der Asphärenbearbeitung und der Fassungskonstruktion entstand dann schließlich das 0.95er – nicht nur das lichtstärkste asphärische Normalobjektiv aller Zeiten, sondern auch ein 50er, das selbst fast allen weniger hoch geöffneten Pendants leistungsmäßig überlegen ist – und dabei sein herrliches Bokeh behalten hat.

Sehen Sie hier eine Auswahl an den schönsten Noctilux-Bildern aus der LFI-Galerie!

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