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PORTFOLIO

11.04.2018

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Mit dem „Brutalismus“ brachte die Architekturmoderne eine kompromisslose Sprache expressiver Formationen aus rohen Materialien hervor. Fred Mortagne begegnete ihr mit der Leica SL und – zumeist – mit der M Monochrom246 unter Verwendung der Objektive Summicron-M 1:2/28 mm Asph, Summicron-M 1:2/35 mm und Summicron-M 1:2/90 mm. In seinen Schwarzweißaufnahmen entlockt der französische Fotograf dem massiven, schwermütigen Beton seine spielerische, oftmals surreale Seite. Wir sprachen mit Mortagne aka French Fred über die Zeitlosigkeit von Schwarzweißaufnahmen und die Fotografie als natürliche Fortsetzung des Skatens.

Sie kommen aus der Skaterszene. Ist für Sie die Fotografie ohne Skateboarden überhaupt denkbar?

Ich glaube, ohne meine Vorgeschichte im Skaten wäre ich nicht Fotograf geworden. Das Skaten hat mir die Fotografie nahegebracht. Zum einen durch die Magazine der Szene, zum anderen auch durch die fotografierenden Skater, mit denen ich zu tun hatte. Da lag eine unglaubliche Kreativität in der Luft. Inzwischen hängt das Skaten eng mit meiner Fotografie zusammen. Durch das Skaten reise ich viel und habe die fantastische Möglichkeit, überall auf der Welt zu fotografieren.

Was verbindet Fotografie mit dem Skaten? Wie nah sind sich die beiden Genres?

Unbewusst habe ich schon immer meine Umgebung beobachtet, habe Street Art, Graffiti und Architektur wahrgenommen. Eine wichtige Voraussetzung beim Fotografieren ist die genaue Beobachtungsgabe, eine andere die Neugier. Fotografieren ist für mich die natürliche Fortsetzung des Skatens.

Warum fotografieren Sie in Schwarzweiß?

Ich wollte immer, dass meine Aufnahmen zeitlos sind und niemals veralten. Und mir gefällt die Tatsache, dass ich Bilder, die in einem Zeitraum von 15 Jahren entstanden sind, miteinander kombinieren kann. So wie ich es etwa in meinem jüngsten Buch Attraper au vol: Catch in the Air (erschienen bei Um Yeah Arts) getan habe. Außerdem mag ich den poetischen, surrealen Moment, den Schwarzweiß herzustellen vermag.

Ein Portfolio von Fred Mortagne finden Sie in der LFI 3/2018, die am 6. April erschienen ist.
© Fred Mortagne
© Fred Mortagne
© Fred Mortagne
© Fred Mortagne
© Fred Mortagne
© Fred Mortagne
© Stéphanie Argentier

Fred Mortagne

Zur Fotografie kam Fred Mortagne über das Skateboarden – in dieser Szene hatte er sich bereits mit seinen Videos einen Namen gemacht. Dass er 2004 bei einem Fotowettbewerb – dessen Juryvorsitzender kein Geringerer als René Burri war – den dritten Platz belegte, bestärkte ihn ungemein. Seither widmet er sich neben dem Skateboarden vermehrt auch anderen fotografischen Themen – vornehmlich der Street Photography.

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