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PORTFOLIO

05.02.2019

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Seit 2009 versammelt das Invisible Borders Trans-African Project, eine Künstler-Initiative aus Nigeria, afrikanische Künstler – Fotografen, Schriftsteller und Filmemacher –, die auf dem Landweg über den afrikanischen Kontinent reisen. Die Prämisse des Projekts ist es, Grenzen auf dem Kontinent als auferlegte Kartografien zu hinterfragen, als ein künstliches Konstrukt. Durch die Dokumentation der alltäglichen Begegnungen während ihre Reise schaffen die Teilnehmer Werke, die versuchen, einen neuen Blick auf die vorherrschenden Erzählungen afrikanischer Realitäten zu werfen.

Bisher gab es sieben Ausgaben des Roadtrips. Für die achte Ausgabe führte die Reise von Lagos, Nigeria nach Maputo, Mosambik. Obwohl die Fahrten in der Regel themenfrei sind, lautet das übergreifende Motto „Geschichte ist allgegenwärtig“. So versuchten die Künstler auf ihrer Route „die unberechenbaren Verwerfungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ abzubilden.

Der Roadtrip ist in zwei Abschnitte eingeteilt. Ende 2018 führte der erste Anschnitt von Nigeria bis nach Ruanda, durch Kamerun und den Kongo. Die zweite Etappe der Autoreise ist für 2019 geplant. Die Teilnehmer dieser Etappe werden ihre Reise in Mosambik beenden.

Unterwegs machen die Künstler Begegnungen, führen Gespräche, organisieren Präsentationen – all das inspiriert die Werke, die sie kreieren. Auf ihrem offiziellen Blog teilen die Künstler ihre Eindrücke, Gedankengänge und momentanen Arbeitsstände.

Bei den hier gezeigten Arbeiten handelt es sich um einen Foto-Essay von Emeka Okereke mit dem Titel „Dream Chamber“, der darauf abzielt, etwas von „dem Boden, der sich unter unseren Füßen bewegt“, dem Prozess der Grenzverhandlungen und Rekonfigurationen darzustellen, die in verschiedenen Formen und Größenordnungen auf dem ganzen Kontinent stattfinden.

Weitere Informationen über den Roadtrip und weitere Werke anderer Künstler finden Sie auf der $red: Invisible Borders Website.


Alle Bilder auf dieser Webseite: © Emeka Okereke
Equipment: Leica M10 mit Summilux-M 1:1.4/35 ASPH. und Summicron-M 1:2/50
A moment, a pause, Agbokim Waterfall, Ikom, Nigeria
Dream Chamber, Enugu, Nigeria, 2018
A Place of law and order, Enugu, Nigeria
Suggestion box for everyone, Enugu, Nigeria

Emeka Okereke

Emeka Okereke ist ein nigerianischer bildender Künstler und Autor, der in Lagos und Berlin lebt und arbeitet und auf Biennalen und Kunstfestivals in Städten auf der ganzen Welt ausgestellt.
Okereke ist Gründer und künstlerischer Leiter des Invisible Borders Trans-African Project, einer von Künstlern geleiteten Initiative, die sich mit den Defiziten und Fehleinschätzungen der Grenzen zwischen den 54 Ländern des afrikanischen Kontinents befasst.
Okerekes Werk oszilliert zwischen verschiedenen Medien. Mit Fotografie, Video, Poesie und performativen Interventionen erforscht er stets ein übergreifendes Thema: das der Grenzen.
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