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BUCHTIPP

27.04.2018

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Die Wombat-Box ist die erste im Abonnement erhältliche Box für Fotografie und Kunst. Alle zwei Monate bringen Laurent Sancier und sein Team eine neue Box in limitierter Auflage heraus, die sie an Kunstliebhaber weltweit senden. Die Box enthält stets zwei nummerierte Fotoabzüge, ein Künstler-Portfolio und einige Überraschungen. Dabei werden sowohl aufstrebende Talente als auch international bekannte Künstler präsentiert. Wir haben mit Laurent Sancier über sein Konzept und die Wombat No. 33: William Klein gesprochen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Fotografen für die Wombat-Box aus?

Laurent Sancier: Wir wählen Künstler, mit denen wir dieselben Werte teilen und die so leidenschaftlich sind wie wir. Kunst hat die Macht, das Bewusstsein der Menschen zu verändern, deshalb sind Künstler in der heutigen Welt unverzichtbar. Wir versuchen unser Bestes, um Botschaften in Kunst auszudrücken. Wir sehen es so: „Die Box ist die Botschaft“. Ich denke, einige der gemeinsamen Werte aller Künstler, die wir veröffentlicht haben, sind Wohlwollen, Exzellenz und Freiheit.


Wie arbeiten Sie mit den Künstlern zusammen, zum Beispiel jetzt mit William Klein?
Wombat No. 33 ist schon unsere zweite Zusammenarbeit mit William Klein. Die Box ist William und seiner Retrospektive William + Klein in der Polka Galerie in Paris gewidmet und sie ist auch eine Hommage an seinen Einfluss auf unsere Publikation. Einmal mehr wählte William Klein, der gerade im April 90 Jahre alt geworden ist, selbst die Farbe der Schachtel aus – er bestand auf diesem Orangerot aus Fedrigoni-Papier –, er segnete alle Probedrucke ab, einschließlich der beiden auf Hahnemühle-Fine-Art-Papier gedruckten Prints. Das Ergebnis ist stark und beeindruckend. Als ich mit einigen Schachteln unter dem Arm auf dem Weg zu einem Event in London war, hielten mich die Leute buchstäblich auf der Straße an, um zu fragen, was in den roten Kästen sei. Das ist nur Williams Talent und seinem einzigartigen grafischen Auge zu verdanken.

Wie definieren Sie Ihre Zielgruppe?
Es ist zugegebenermaßen eine Nischengruppe, die Wombat-Boxen sammelt. Konzeptionell und ästhetisch befinden wir uns zwischen der Kunst- und der Designwelt, wobei wir uns von Archivpraktiken, hochwertigem Verpackungsdesign und unabhängigen Zeitschriftenverlagen inspirieren lassen. Unsere Abonnenten genießen die Qualität und das Handwerk. Sie lassen sich gerne visuell anregen.

Was ist Ihre Mission?
Wombats Mission ist es, die Welt auf eine andere Weise zu sehen. Wie bereits erwähnt, drücken wir Botschaften durch die Kunst aus, also in Zusammenarbeit mit talentierten Künstlern und Fotografen. Wir handeln als Bote. Die Box ist die Nachricht. Wir konzentrieren uns darauf, Exzellenz zu erreichen und unser Handwerk ständig zu verbessern. Wir wollen die besten Kunst-Boxen aller Zeiten machen und den Geist anregen.

Viele der in Wombat-Boxen präsentierten Arbeiten stammen von Leica-Fotografen aufgenommen. Wie kommt’s?
Der Hauptgrund ist, dass die Unternehmen Leica und Wombat dieselbe Philosophie teilen und gemeinsame Werte haben. Wenn wir also Fotografen für die Zusammenarbeit auswählen, arbeiten diese natürlich oft mit Leica-Kameras: Mathieu Cesar, Sacha Goldberger, Joel Meyerowitz, Edouard Elias, Jean-Pierre Laffont, Paul Rousteau, William Klein … Eine Wombat-Box zu machen. erfordert das gleiche Maß an Exzellenz wie die vorherigen Schritte: das Fotografieren und Bearbeiten.


Wir bedanken uns für das Interview!
Interview: Denise Klink

Wombat No. 33: William Klein; ein Portfolio mit 10 Bilderm, zwei nummerierte Drucke (18x24cm), auf Englisch und Französisch, Wombat Atelier, Paris, 2018
ISBN: 979-10-96227-11-2
© Wombat
Making of: William Klein suchte sogar die Cover-Farbe aus.
Making of: Die Boxen werden von Hand gefertigt.
Zehn Drucke von © William Klein
Die Wombat Box Nr. 33.
© Laurent Sancier

Laurent Sancier

Laurent Sancier ist 39 Jahre alt und lebt in Paris. Er wurde in der Pariser Vorstadt geboren und wuchs dort auch auf. Sancier studierte internationale Betriebswirtschaften und lebte 5 Jahre in England, wo er Wombat (ursprünglich eine wöchentliche House-Musik-Party) gründete. Sancier war immer selbstständig und stieg 2012 in die Fotografie ein, als er die Straßenfotografie für sich entdeckte. Bilder, Fotografien, Cover, Grafiken, Cartoons, Illustrationen haben ihn schon immer angezogen...

Mehr über die Wombat Box gibt es hier.
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