Zeugnisse des Kalten Krieges
Zeugnisse des Kalten Krieges
28. Juli 2023
Südkoreanische Soldaten patrouillieren innerhalb der DMZ. Im Hintergrund ein südkoreanischer Wachposten. Foto: Park Jongwoo
Das AlliiertenMuseum in Berlin nimmt den 70. Jahrestag des Endes der Kampfhandlungen und der Einrichtung der sogenannten Demilitarisierten Zone (DMZ) zum Anlass, eine Auswahl von Park Jongwoos Fotografien zu präsentieren. Diese werden dort vom 28. Juli 2023 bis zum 31. März 2024 zu sehen sein.
Der südkoreanische Reportagefotograf, 1958 geboren, wurde in den Jahren 2009 und 2010 vom südkoreanischen Verteidigungsministerium eingeladen, die in der DMZ stationierten Soldaten zu begleiten. Er ist damit der erste Zivilist überhaupt, der die Möglichkeit erhielt, den militärischen Alltag, aber auch Landschaft und Natur fotografisch und filmisch zu dokumentieren. Dabei entstanden spannende, detailreiche und vielfältige Aufnahmen. Als Dokumentarist und ehemaliger Fotojournalist hält Jongwoo das Leben von Minderheiten auf der ganzen Welt fest. Von 1983 bis 1995 arbeitete Park als Fotojournalist für die Korea Times, die New York Times und die Los Angeles Times.
Südkoreanische Soldaten patrouillieren innerhalb der DMZ. Im Hintergrund ein südkoreanischer Wachposten. Foto: Park Jongwoo
Als Militärpolizei gekennzeichnete südkoreanische Soldaten auf einer Fußpatrouille im Schnee. Foto: Park Jongwoo
US-Soldaten beobachten Grenztruppen der DDR und überprüfen eventuelle Veränderungen an einer grenznahen Radaranlage der NVA, 1985. Foto: AlliiertenMuseum/U.S. Army Photograph
Postenturm und teilweise doppelter Sicherungszaun entlang des Grenzverlaufs bei Bad Hersfeld, 1987. Foto: AlliiertenMuseum/U.S. Army Photograph/Emmet Lewis