Bewegt und bewegend

René Groebli

18. Dezember 2025

Die Bildhalle Zürich zeigt noch bis zum 31. Januar 2026 die Ausstellung Movement des Schweizer Fotografen.
Die Schau führt durch die jahrzehntelange, bewegte und sich stets wandelnde Karriere von René Groebli, Jahrgang 1927. Groeblis Gesamtwerk ist so facettenreich, dass es nicht in einzelnen, ikonischen Bildern gelesen werden kann. Es umfasst dynamische Straßenfotografien voller Bewegungsunschärfe, Experimente in Farbe, Montagetechniken, kreative Industrie- und Auftragsarbeiten, sowie intime Studien über Leben, Liebe und Körperlichkeit in Schwarzweiß. Wenn sich etwas verlässlich durch sein Oeuvre zieht, ist es ein klar erkennbarer, unstillbarer Durst nach neuen Ausdrucksformen.
 
Die Ausstellung Movement lädt dazu ein, Groeblis Fotografie so zu erfahren, wie er sie gelebt hat: als dynamische, zentrifugale Kraft, die Bewegung in all ihren Formen einfängt – physisch, emotional und künstlerisch – und sie offenbart einen Künstler, für den die Fotografie nicht nur ein Mittel war, die Welt neutral zu dokumentieren, sondern ein lebendiges Medium in ständigem Wandel: bewegt und bewegend.
Katrin Ullmann
ALLE BILDER AUF DIESER SEITE: © René Groebli

René Groebli+-

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From "Das Auge der Liebe"

Geboren am 9. Oktober 1927 in Zürich, bei Theo Vornow beginnt er 1944 eine Lehre als Fotograf, setzt seine fotografischen Studien an der Kunstgewerbeschule Zürich fort, ab 1946 zweijährige Ausbildung als Kameramann für Dokumentarfilme.

Ab 1949 Fotoreporter für diverse Schweizer und internationale Magazine. 1949 erscheint seine erste freie Serie Magie der Schiene im Eigenverlag Turnus. Anfang der 50er-Jahre Verabschiedung vom Bildjournalismus und Aufbau einer sehr erfolgreichen Karriere als Industrie- und Werbefotograf, unterstützt durch seine Frau Rita (1923–2013). Groeblis Experimente im frei künstlerischen, aber auch angewandten Bereich mit der Farbfotografie sind sensationell und international erfolgreich. Ende der 70er-Jahre Rückzug aus der kommerziellen Fotografie. Mehr

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