New York in Schwarzweiß

Jean-Pierre Laffont

7. April 2026

Noch bis Mai 2026 präsentiert der Leica Store Miami die Ausstellung New York Noir mit Arbeiten des Leica-Fotografen.
Jean-Pierre Laffont, bekannt für seine eindringlichen Schwarzweiß-Bilder, gilt als einer der bedeutendsten französisch-amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Die derzeit im Leica Store Miami präsentierte Ausstellung New York Noir umfasst 27 Galerieabzüge sowie eine digitale Diaprojektion von Laffonts Straßenfotografien, die die rohe Intensität und die rastlose Energie von New York City einfangen.
 
Mit körnigem Film schuf Laffont kühne, grafische Kompositionen, die sich durch tiefes Schwarz und leuchtendes Weiß auszeichnen – eine Ästhetik, die die Bildsprache und die psychologische Spannung des klassischen Film Noir widerspiegelt.
Katrin Ullmann
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© Sam Matamoros

Am 29. Januar 1935 in Algerien geboren, Schulzeit bis 1955 in Marokko, Studium an der Fotoschule Arts et Métiers in Vevey, Schweiz, Masterabschluss 1959. 1957 Studioassistent bei den Starfotografen Sam Levin und Choura in Paris. Militärdienst in Algerien, dann in Paris als Porträt- und Modefotograf sowie an Filmsets für MGM in Rom tätig. Ab 1964 in den USA; 1966 Heirat mit Éliane Lucotte; Gründung des US-Büros der französischen Agentur Gamma. 1973 Gründung von Sygma Photo News. Seine Arbeiten sind weltweit erschienen, u. a. in Time, Newsweek, New York Times, Paris Match, Figaro Magazine, Stern, Sunday Times Magazine. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1996 Verleihung des französischen Nationalordens Chevalier des Arts et des Lettres. Mehr

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