Diane Arbus – eine Ikone

8. Januar 2026

Bis zum 18. Januar 2026 zeigt der Gropius Bau in Berlin mit Diane Arbus – Konstellationen eine umfassende Retrospektive der amerikanischen Künstlerin.
Viele der insgesamt 454 Fotografien werden im Rahmen der Schau zum ersten Mal gezeigt und bieten neue Perspektiven auf die ikonischen Porträts und das vielfältige Schaffen der Künstlerin. Mit ihren ausdrucksstarken Schwarzweiß-Fotografien stellt sie ästhetische Konventionen radikal infrage. Einen Großteil ihrer Karriere, die von den späten 1950er-Jahren bis 1971 andauerte, arbeitete Arbus in New York City. 

„Für mich ist das Thema des Bildes immer wichtiger als das Bild,“ so lautet ein bekanntes Zitat dieser Ausnahmefotografin. Schonungslos ehrlich und ausdrucksstark ist das von ihr geschaffene Porträt der Vereinigten Staaten der Nachkriegszeit. 

Die Retrospektive im Gropius Bau entfaltet sich als labyrinthische „Konstellation“ von Fotografien. Sie folgt weder einer chronologischen noch einer thematischen Ordnung. Stattdessen lädt sie die Besuchenden ein, frei zwischen den Bildern umherzuwandern und Beziehungen und Resonanzen zwischen den Motiven zu entdecken. Die Schau wird vom LUMA Arles in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau, Berlin, organisiert. Kuratiert wird sie von Matthieu Humery.
Katrin Ullmann
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Diane Arbus – eine Ikone