Im Laufe ihrer Karriere hat die Fotojournalistin ihr Objektiv auf Menschen gerichtet, die in Konfliktgebieten und bei Umweltkatastrophen versuchen, ihre Würde zu bewahren. Dabei konzentriert sie sich besonders auf Frauen und Kinder, die in einer Kultur der amerikanischen Waffengewalt gefangen sind. Sie verfeinerte ihre Herangehensweise an das Erzählen von Geschichten, indem sie über zwei Jahrzehnte hinweg für die Los Angeles Times, die Dallas Morning News und die Washington Times in 58 Ländern über Kriege, humanitäre Krisen und die Lage der Menschen berichtete. Davidson ist eine mit dem Pulitzer-Preis und dem Emmy ausgezeichnete Fotojournalistin und wurde von Pictures of the Year international (POYi) zweimal zur internationalen Fotografin des Jahres ernannt. Im Jahr 2020 erhielt sie ein Guggenheim-Stipendium und reiste ein Jahr lang durch die USA, um mit einer traditionellen 8×10-Filmkamera Porträts von Überlebenden von Schussverletzungen anzufertigen. Davidson wurde als Tochter irischer Einwanderer in Montreal, Kanada, geboren und lebt in Los Angeles.