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Zürich in den 1960er und 70er Jahren

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Vom 07. März bis zum 04. Mai 2019 sind in der Zürcher Bildhalle historische Schwarz-Weiß-Porträts und Streetphotography der Schweizer Fotografen Willy Spiller und Fred Mayer zu sehen.

Die Ausstellung zeigt die Stadt Zürich und ihre Menschen, wie sie zwischen 1967 und 1976, in Zeiten von Jugendunruhen, sexueller Revolution und Biederkeit, lebten und arbeiteten. Die beiden Fotografen Willy Spiller (geboren 1974) und Fred Mayer (geboren 1933) versammeln in der Bildhalle einige ihrer bekanntesten Werke, die visuell intensiv, absurd und witzig vom damaligen Zeitgeist zeugen.

Willy Spiller hat sich als Fotojournalist weit über die Schweiz hinaus einen Namen gemacht. Mit seiner unverwechselbaren künstlerischen Handschrift und seinem präzisen Blick hat er Schweizer und internationale Persönlichkeiten fotografiert, darunter Alfred Hitchcock, Federico Fellini, Lady Shiva und David Weiss. Auch seine in Farbe fotografierte USA-Serie „Street Life“ (1977–1985) fand große Beachtung. In der Bildhalle sind seine Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen, in denen er Zürcher Straßenszenen, Jugendkultur und Kunstaktionen eingefangen hat.

Von Fred Mayer sind Vintage-Prints aus der dreiteiligen Serie „Zürcher Panoptikum“ ausgestellt, die 1972 in der Wochenendausgabe der Neuen Zürcher Zeitung erschienen ist. Ob Verleger, Künstler, Straßenkehrer oder Trödler – nach dem Prinzip des US-Fotografen Irving Penn ließ Fred Mayer seine Protagonisten nicht vor ihrem angestammten Milieu, sondern vor einem neutralen Hintergrund in seinem Atelier posieren. Resultat sind die Aufnahmen von etwa 90 Zürchern, darunter Prominente wie Ueli Prager, Max Bill, Hugo Lötscher, Sigmund Widmer oder der Maler Varlin. Auch in Zürich längst ausgestorbene Berufsgattungen wie Bierfuhrmänner, Fischverkäufer, Wagnermeister, Handsetzer und Kupferschmiede sind auf den Bildern zu sehen. Ausgerüstet mit einem berufstypischen Gegenstand sind sie Repräsentanten für einen Stand oder ein Handwerk, genauso wie die namentlich nicht bekannten Menschen, die direkt von der Straße in Mayers Atelier gekommen sind.



Weitere Informationen finden Sie unter Bildhalle

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