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Schweizer Winterbilder

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Der Winter als Sujet hat in der Schweizer Fotografie eine lange Tradition. Schnee und Kälte verwandeln eine Landschaft vollständig, kaschieren viele ihrer Eigenheiten und reduzieren sie auf Kontraste, Flächen und Strukturen. Der Winter lädt ein, einen Ort neu und anders zu betrachten. Licht und Schatten, Spuren und Strukturen tauchen auf der Landschaft auf wie eine Zeichnung auf einem unbeschriebenen Blatt. Viele Künstler und Fotografen sind von diesem formalen Potential des Winters inspiriert.

Einen Höhepunkt der Ausstellung Winter in Swiss Photography stellen die in ihrer Qualität und Einzigartigkeit bislang nie gesehenen Vintage-Abzüge von Albert Steiner (1877-1965) aus der Sammlung Kaspar Fleischmann dar. Chronologisch folgen auf Steiner Winterbilder von wichtigen Exponenten der Schweizer Fotografie: Werner Bischof (1916-1954), René Burri (1933-2014), Arnold Odermatt (*1925), René Groebli (*1927), Philipp Giegel (1927-1997) und die in Paris lebende Schweiz-französische Fotografin Sabine Weiss (*1924).

Diesen Ikonen der Schweizer Fotografie werden jüngere Positionen gegenübergestellt: zum Beispiel die fotografischen Unikate von Douglas Mandry (Steindrucke auf Gletschertuch) oder die Landschaftsbilder von Sandro Diener (*1975). Abgerundet wird die Ausstellung mit Aufnahmen von etablierten Schweizer Fotografen wie Robert Bösch (*1954), Guido Baselgia (*1953), Daniel Schwartz (*1955) oder Bernd Nicolaisen (*1959). Sie alle wissen die atemberaubende Schönheit und existenziellen Grenzen alpiner Regionen in einzigartige Bilder umzusetzen.


Weitere Informationen finden Sie unter Bildhalle

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