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Jugend ohne Zuhause

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Noch bis 14. Januar 2018 ist im Von der Heydt Kunsthalle in Wuppertal die Ausstellung „Haus der Jugend“ mit Werken von Tobias Zielony zu sehen.

Der Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony, Jahrgang 1973, war einer von fünf Künstlern, die 2015 im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig ausstellten. Mit seinen Fotoarbeiten, die zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie anzusiedeln sind, gilt er als ein Nachfolger von Größen der Fotografie wie Larry Clark, Nan Goldin und Wolfgang Tillmans. 



Zielony fotografiert an den Orten, die in der kollektiven Wahrnehmung unserer Gesellschaft lieber gemieden werden. Oft sind es Jugendliche und junge Erwachsene, die aus diesem Umfeld heraustreten und öffentlich sichtbar werden, die mit ihrem Ringen um Selbstbewusstsein und Identität die Konfrontation suchen. Diese Menschen begleitet Zielony und fotografiert sie, so etwa Jugendliche am Stadtrand von Bristol, in einer Plattenbausiedlung in Halle, in Chemnitz, in Marseille und Rom oder in dem unwirklichen Ort Trona vor Los Angeles.

Die Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle stellt seine neuesten, in Kiew entstandenen Fotoarbeiten vor. Diese neuen Arbeiten mit dem Titel „Maskirovka“ beschäftigen sich mit der Techno- und queeren Szene in Kiew im Nachklang der Revolution von 2013. Der Begriff „Maskirovka“ steht für eine russische Tradition der verdeckten Kriegsführung und militärischen Täuschung. Masken spielen in der Ukraine der Gegenwart eine wichtige Rolle: Gasmasken auf dem Maidan, vermummte Spezialeinheiten auf der Krim, in der Technoszene und beim Spiel sexueller Identitäten.

Weitere Informationen unter: Von der Heydt-Kunsthalle

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