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Von grotesken Rollenspielen und psychologischer Architektur

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Unter dem Titel Fotografie und Film 1969–2015 zeigt die Von der Heydt-Kunsthalle in Wuppertal vom 22. Mai bis zum 7. August 2016 Arbeiten von Roger Ballen. Der New Yorker Fotograf (*1950), der als Geologe nach Afrika ging, hat sein fotografisches Œuvre in den letzten Jahren um zunehmend abstrakte Werke erweitert.

Kennzeichen seiner jüngeren Serien sind groteske Mensch-Tier-Situationen in unheimlich ausstaffierten Räumen mit surreal-morbider Symbolik. Da wird ein vermummter Mensch von einem überdimensionierten Stacheldrahtballen bedroht, ein Kind hockt – zu einem kopflosen Wesen verrenkt – auf dem Boden einer steinernen Kammer, und ein Mann kuschelt in seiner spärlich eingerichteten Wohnung mit einem Wildschwein.

Indem sich Ballen auf diese Weise mit der Architektur der menschlichen Psyche auseinandersetzt, schafft er fotografische Settings von verstörender Faszination. Die diffuse Analyse von Körper und Materialität verstärkt die schlaglichtartige schwarzweiße Bildsprache zusätzlich.

Neben Fotografien werden im Rahmen der Ausstellung auch Videos des Künstlers präsentiert – etwa das Musikvideo I Fink U Freeky mit der südafrikanischen Band Die Antwoord.

Weitere Informationen zu der Roger-Ballen-Retrospektive gibt es unter www.von-der-heydt-kunsthalle.de.

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