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Robert Frank in Winterthur

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Noch bis zum 10. Januar 2021 präsentiert die Fotostiftung Schweiz in Winterthur die Ausstellung Memories mit Arbeiten von Robert Frank.

Der im vergangen Jahr verstorbene Robert Frank, 1924 in Zürich geboren,  zählt zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit. Sein 1958/59 erschienenes Buch „The Americans“ ist vielleicht das einflussreichste der Fotogeschichte. Als eine Art Roadmovie entwirft es ein düsteres Gesellschaftsporträt, das damals ganz Amerika aufschreckte. Und sein persönlicher, zwischen Dokumentation und subjektivem Ausdruck changierender Stil veränderte die Nachkriegsfotografie radikal.

Die Fotostiftung Schweiz verfügt über eine Kollektion von kaum bekannten Arbeiten, an denen sich die Verfestigung von Franks subjektivem Stil nachvollziehen lässt. Neben Essays aus der Schweiz und Europa umfasst sie auch Werke aus den USA der frühen 1950er Jahre, die den bekannten Klassikern ebenbürtig sind, aber unpubliziert blieben. Im Zentrum der Ausstellung, die noch bis zum 10. Januar 2021 in der Fotostiftung zu sehen sein wird, steht die erzählerische Kraft von Franks Bildsprache, die sich gegen alle Konventionen entwickelte und erst dann internationale Anerkennung erfuhr, als sich Frank bereits von der Fotografie verabschiedet und dem Medium Film zugewandt hatte.

Weitere Informationen unter: Fotostiftung Schweiz

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