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Krieg ohne Krieg

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Seit über zehn Jahren arbeitet Meinrad Schade (1968) an seinem Langzeitprojekt „Vor, neben und nach dem Krieg – Spurensuche an den Rändern der Konflikte“. Er bereiste Regionen im heutigen Russland und in Staaten der ehemaligen Sowjetunion, in Israel und im Westjordanland, um sich in engagierten Essays mit ehemaligen, noch schwelenden und vielleicht wieder ausbrechenden Konflikten zu befassen. Diesem Projekt ist die neue Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz gewidmet.

Schade ist kein Kriegsfotograf im klassischen Sinn. Er fotografiert nicht an den Brennpunkten kriegerischer Auseinandersetzungen. Er arbeitet langsam und über längere Zeit und konzentriert sich auf die Nebenschauplätze von Konflikten.

Seit einiger Zeit fotografiert Schade auch andere, von einem Massenpublikum frequentierte Kriegs-Schau-Plätze, an denen – entweder mit offenen wirtschaftlichen Interessen oder unter dem Deckmantel der historischen Aufklärung – Kriege realitätsnah inszeniert werden: die Waffenmesse „Eurosatory“ in Paris und die „War & Peace Show“ im englischen Beltring.

Einerseits zeigt Schade mit seinen Bildern auf, dass es vor allem auch das Geld ist, das dafür sorgt, dass weltweit die Reihe der Kriege nicht abbricht. Und andererseits weist er darauf hin, dass in unserer Gesellschaft eine tief verwurzelte Faszination für Krieg und Gewalt existiert, die auch seine eindringlichen Bilder – und dessen ist sich der Fotograf bewusst – nicht aus der Welt schaffen werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter: Fotostiftung

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