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Geheime Motive

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In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung „Bilderberg. Topografie der Macht“ in der Galerie Coalmine richtet Giacomo Bianchetti sein Augenmerk beispielhaft auf die Bilderberg-Konferenz, ein geheimnisumwittertes Treffen von 130 einflussreichen Führungspersönlichkeiten aus Politik, Medien und Wirtschaft. Das hermetisch von der Öffentlichkeit abgeschottete Treffen findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt.

Wie schon 2013 in der Nähe von London, so näherte sich der Fotograf auch dieses Jahr in Kopenhagen ostentativ mit seiner Fachkamera dem Tagungsgelände. Dieses verwandelt sich während der Konferenz in eine abgeriegelte Hochsicherheitszone, die vom privaten auf den öffentlichen Raum übergreift. In unaufgeregten, sorgfältig komponierten Bildern werden die temporären Grenzziehungen vom Fotografen abgetastet und minutiös festgehalten. Immer wieder kommt es dabei zur direkten Konfrontation mit den Sicherheitskräften.

Giacomo Bianchetti (*1982 in Locarno, lebt und arbeitet in Lausanne) widmet sich seit mehreren Jahren einem brisanten Themenkreis: der internationalen Machtordnung und dem Agieren von Konzernen. Mit den dokumentarisch-künstlerischen Mitteln der Fotografie und der Performance untersucht er die Reichweite wirtschaftlicher und politischer Einflussnahme, die Mechanismen von Geheimhaltung, Enthüllung und medialer Kontrolle, das Recht am privaten und öffentlichen Grund sowie die physische Grenze zwischen beiden.

Die Ausstellung umfasst rund 40 Fotografien der Serien „Bilderberg“ (2014) sowie Bianchettis vorangegangener Serie „Can I“ (2012). Über einen eigens entwickelten interaktiven Tablet-Guide können sich Besucher eine zweite Ausstellungsebene erschliessen und multimediale Werke aufrufen.

Weitere Informationen finden Sie unter Coalmine

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