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Der Blick auf zwei Welten

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Das Wien Museum stellt den Nachlass des großen österreichisch-amerikanischen Fotografen Robert Haas vor. Zu sehen noch bis zum 26. Februar 2017.

Robert Haas (1898–1997) gehört zu den großen österreichisch-amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er arbeitete zunächst als Grafiker und Druckkünstler in Wien, ehe er – nach einer Ausbildung bei der Wiener Atelierfotografin Trude Fleischmann – eine Karriere als Fotojournalist begann. In den 1930er-Jahren entstanden berührende Alltags- und Sozialreportagen, aber auch Porträts und Objektstudien. Mehrere Jahre lang war Haas offizieller Fotograf der Salzburger Festspiele.



Wegen seiner jüdischen Herkunft 1938 aus Österreich vertrieben, startete er in New York als Grafikdesigner und Drucker eine zweite berufliche Karriere. Seine eindrucksvollen Großstadtfotografien aus dieser Zeit verraten den Einfluss amerikanischer Kunstströmungen. Auf Reisen dokumentierte Haas den „American Way of Life“ abseits der großen Metropolen, außerdem porträtierte er Persönlichkeiten wie Albert Einstein oder Oskar Kokoschka.



Der Verein der Freunde des Wien Museums hat kürzlich den fotografischen Nachlass von Robert Haas erworben. Die Ausstellung präsentiert mit „Robert Haas: Der Blick auf zwei Welten“ das nahezu unbekannte Œuvre erstmals einer breiten Öffentlichkeit: eine künstlerische Entdeckung ersten Ranges, zugleich ein imposantes Zeitpanorama mit Tiefenschärfe.

Weitere Informationen unter Wien Museum

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