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Konstruierte Wirklichkeit

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Vom 14. Dezember 2017 bis 2. März 2018 zeigt die Galerie „Gagosian“ in Rom die Ausstellung „Bangkok“ mit Arbeiten von Andreas Gursky. Zum ersten Mal sind auf diese Weise die Arbeiten des renommierten deutschen Fotokünstlers in Italien zu sehen.

Die Schau versammelt Aufnahmen aus den Serien „Bangkok“, entstanden im Jahre 2011, und „Ocean VI“ von 2010. Die Fotografien von Gursky sind sowohl analog als auch digital hergestellt. In ihrem konstruierten Ordnungsgefüge wirken sie übersichtlich und komplex zugleich. Dabei lenkt ihre formale und inhaltliche Bildsprache den Blick subtil in eine individuell entwickelte Vorstellung von Welt. „Wirklichkeit ist überhaupt nur darzustellen, indem man sie konstruiert“, so der Fotograf.

Die thailändische Hauptstadt Bangkok ist auf „Bangkok“ nicht erkennbar. Kein Palast und kein Buddha, nur Wasser, und das uferlos, mit Lichtstreifen oder Lichtreflexen. Es ist der Fluss Chao Phraya, der sich schwerfällig durch Bangkok wälzt und die Stadt, so suggeriert der Titel „Bangkok“, in sich aufgenommen hat. Wie andere Flüsse in anderen Megacitys führt er Unrat mit sich: Abfall und Astwerk, einen Autoreifen, eine Plastikflasche und ein Präservativ, Zeitungs- und auch Blütenblätter – Zivilisationsmüll, aber nicht als Mahlstrom, sondern in einzelnen Schnipseln.

Die Arbeit „Ocean VI“ ist dem Pazifik gewidmet. Die Serie gehört zu Gurskys Reihe über Ozeane. Zum ersten Mal hat der Fotograf dafür nicht mit eigenen Bildern gearbeitet, als Vorlage dienten ihm Satellitenaufnahmen. 



Weitere Informationen unter: Galerie Gagosian und Andreas Gursky

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