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Zoe Leonard: Analogue

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Mit Analogue hat die 1961 geborene US-Fotografin Zoe Leonard einen 412 Bilder umfassenden Zyklus geschaffen, an dem sie über den Zeitraum einer Dekade gearbeitet hat. Leonard fotografierte die Motive seit den 1990er Jahren vor ihrer Haustür in der Nachbarschaft, namentlich der East Side von Manhattan.

Im Zuge dessen verfolgte sie den Strom recycelter und Nachlass-Waren aus aufgegebenen Geschäften mit Kleidung, Flyern und auch Kodak-Kameras, die nach und nach auf den Märkten in Afrika, Osteuropa, Kuba, Mexiko und dem Mittleren Osten landeten.

Die verschwindenden Einkaufszeilen und Konkurswaren hat sie der Materie entsprechend mit einer veralteten Technik festgehalten: einer historischen Rolleiflex-Kamera, ein Werkzeug, das aus der Ära der Mechanik stammt. Die Bilder wurden im Silbergelatine- und C-Print-Abzugsverfahren hergestellt. Der Idee dokumentarischer wie konzeptueller Fotografie folgend, lässt sich Analogue in die Genealogie großer Archive einordnen, die Bezüge zu Eugène Atgets Reflexionen auf Paris oder auch Martha Roslers Fotos und Texten über die New York Bowery aufweisen.

Leonards Arbeit ist als visuelle Allegorie auf die Globalisierung zu verstehen, die Warenkreisläufe im 21. Jahrhundert und die Angleichung geografisch weit auseinander liegender Orte aneinander augenscheinlich werden lässt.

Weitere Informationen unter MoMa

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