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Dust – ein strahlendes Vermächtnis

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Die Flowers Galerie in New York zeigt vom 7. April bis 7. Mai 2016 eine Ausstellung von Nadav Kander. Für seine dystopische Serie Dust reiste der israelische Fotograf (*1961) in die ehemalige UdSSR und dokumentierte die Folgen des Rüstungswettlaufs während des Kalten Krieges.

So wurde eine als „Polygon“ (russ. Truppenübungsplatz) bezeichnete Region an der heutigen kasachisch-russischen Grenze zwischen 1949 und 1989 zum Schauplatz eines zynischen Experiments. In diesem Zeitraum wurden hier, auf dem Atomwaffentestgelände Semipalatinsk, mehr als 460 nukleare Bomben gezündet. Zuvor war das militärische Sperrgebiet südlich der Verwaltungsstadt Kurtschatow – benannt nach dem Leiter des sowjetischen Atombombenprojekts Igor Wassiljewitsch Kurtschatow – als unbewohnt deklariert worden.

Tatsächlich untersuchte man die Auswirkungen von Radioaktivität und Verstrahlung auf die lokale Bevölkerung und ihren Lebensraum. Auch die Region um das weiter südlich gelegene Priosersk war ein Versuchsgelände für Kriegswaffen. Heute stehen die Ruinen der zerstörten Gebäude als stumme Zeugen einer erschreckenden Vergangenheit in den verlassenen Landschaften. Kander hat die gespenstischen Orte in ebenso melancholischen wie poetischen Bildern porträtiert und wirft einen Blick auf die zerstörerische Seite der menschlichen Natur.

Weitere Informationen zur Ausstellung in New York gibt es unter: Flowers Gallery

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