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Optisches Schwergewicht

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Wenn man das neue Noctilux-M 1:1.25/75 mm als „optisches Schwergewicht“ bezeichnet, dann in doppelter Hinsicht: Es bringt mehr als 900 g auf die Waage und ist tatsächlich das erste M-Objektiv, das über einen eigenen Stativanschluss verfügt. Aber „optisches Schwergewicht“ gilt auch im übertragenen Sinn: Leica hat beim 75er-Noctilux alle nur möglichen Register gezogen, um das einmalige Gestaltungselement der hauchdünnen, Plastizität erzeugenden Schärfeebene ohne Abstriche in der Bildqualität möglich zu machen.

Neun Linsenelemente enthält die Fassung, zwei asphärisch geschliffene Flächen und die Verwendung hochbrechender Sondergläser sorgen schon bei Offenblende für eine praktisch totale Eliminierung der monochromatischen Bildfehler. Gläser mit anomaler Teildispersion dienen der Vermeidung von Farbfehlern – allein Spuren des Farbquerfehlers könnten sich bei ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen an Bildstellen mit starken -Kontrastkanten mitunter noch zeigen, die aber in der digitalen Bearbeitung leicht zu beseitigen sind.

So sehr die Abbildungsqualität des 75er-Noctilux zu überzeugen vermag – an einer M-Kamera könnte das voluminöse Objektiv nicht unbedingt auf jedermann harmonisch wirken. Wer auch in diesem Punkt Ästhet bleiben möchte, wird es vielleicht eher an der Leica SL einsetzen, an der die Proportionen wieder stimmen.

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