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Anders Petersen

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Der schwedische Fotograf Anders Petersen, 1944 in Stockholm geboren, gehört zu den international einflussreichsten Fotografen seiner Generation. Auf der renommierten Fotoschule von Christer Strömholm zwischen 1966 und 1968 ausgebildet, arbeitete Petersen anfangs bildjournalistisch für schwedische Zeitschriften und Zeitungen. Sein besonderes Interesse gilt seitdem dem Milieu von gesellschaftlichen Außenseitern. In Animierlokalen, Gefängnissen, psychiatrischen Anstalten oder Pflegeheimen sucht Anders Petersen seine Themen und beschäftigt sich in eindringlichen Schwarzweiß-Bildessays mit den sozial Vereinsamten und ihren Lebensverhältnissen.

Berühmt wurde Petersen durch seine Portraitaufnahmen von Prostituierten, Obdachlosen und anderen von der Gesellschaft verstoßenen Menschen, die im Café Lehmitz, einer Kneipe an der Hamburger Reeperbahn, Zuflucht und eine temporäre Heimat gefunden hatten. Bald nach einer Ausstellung der Fotos auf dem internationalen Fotofestival in Arles 1977 erschien der Bildband „Café Lehmitz“ im Münchner Schirmer/Mosel Verlag und erhielt in der Folgezeit den Status eines Kultbuches.

Bis heute hat Anders Petersen circa 30 Bücher veröffentlicht, die in der Ausstellung zu sehen sind. Es werden etwa 400 Originalaufnahmen aus sämtlichen Werkphasen, sowie der Dokumentarfilm „A Film about with Anders Petersen“ (52 Minuten) gezeigt, den sein Freund, der schwedische Fotograf JH Engström 2006 in Zusammenarbeit mit Petersen realisierte.

Weitere Informationen unter Stadtmuseum München

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