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Ein deutscher Fotograf in Polen

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Der Fotograf Ernst Stewner (1907–1996) gehört zu den herausragenden Vertretern der Fotografie in Posen und Großpolen zwischen 1932 und 1945, dessen fotografisches Werk sich kriegsbedingt nur bruchstückhaft überliefert hat. Im Frühjahr 2010 wurden rund 1200 Bilder des in der Zwischenkriegszeit entstandenen fotografischen Werks von Stewner in der Privatsammlung der Tochter des Künstlers in Berlin wiederentdeckt.

Diese Auswahl aus seinem Ouevre war Ende 1944 vom Fotografen selbst wegen der aufziehenden sowjetischen Armee zunächst aus Posen nach Stettin evakuiert und im Februar 1945 von dort in den Westen Deutschlands verbracht worden. Seit dieser Zeit wurde die Sammlung im familiären Umfeld aufbewahrt und nie öffentlich präsentiert. Inzwischen befindet sie sich als Bestand im Bildarchiv des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg.

Die bis zum 21. Dezember 2017 in der Galerie Stewner in Lübeck präsentierte Ausstellung stellt die erste so umfassende Präsentation der Werke Stewners dar. Gezeigt werden etwa 40 Fotografien, darunter sowohl originale Abzüge als auch zeitgenössische Fotos, die von den wiederaufgefundenen Negativen hergestellt wurden. Die Motive wurden in Themengruppen geteilt, die die Stadt Posen, polnische Städte, Großpolen, ethnografische Fotos und Porträts zeigen.

Begleitend zur Ausstellung wurde ein zweisprachiger Katalog veröffentlicht, der neben Texten, Essays und Abhandlungen polnischer und deutscher Forscher und Kunsthistoriker zu den Werken Ernst Stewners auch eine Auswahl von 160 Fotos des Künstlers beinhaltet.

Weitere Informationen unter: Galerie Stewner und Herder-Institut

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