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Von Mensch und Natur

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Im Jahr 2020 gewann Luca Locatelli mit „Future Studies“ den Leica Oskar Barnack Award. Die dystopischen Fotografien, die u. a. in einem Kernkraftwerk in Ostdeutschland entstanden, sind nun bis zum 11. März 2023 in der Leica Galerie Wien zu sehen. Locatelli, Jahrgang 1971, arbeitete zehn Jahre lang als Software-Entwickler, bevor er Tastatur und Maus gegen Kamera und Linse tauschte. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der gebürtige Italiener zum mehrfach preisgekrönten Dokumentarfotografen. Seine Serie „Future Studies“ zeigt die Kehrseiten permanenten wirtschaftlichen Wachstums und die Neuverortung der Gesellschaft in einem zunehmend vom technologischen Fortschritt geprägten Ökosystem. Diesen Fortschritt sieht Locatelli als Fundament für „dystopische Visionen“.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Werke aus den Serien „Where Our Land Was“ (Nichole Sobecki, LOBA-Finalistin 2021) und „Between Mountains and Water“ (Kechun Zhang, LOBA-Finalist 2018). Sobeckis Arbeit widmet sich den Auswirkungen des Klimawandels in Somalia. Die Fotografien der in Nairobi lebenden Amerikanerin erzählen von menschlichen Schicksalen im Angesicht existenzbedrohender Umweltkatastrophen. Kechun Zhangs Serie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Mensch und Natur im Zuge der rasanten Entwicklung Chinas. Die Aufnahmen rücken opulente Berge und Flüsse in den Vordergrund und lassen die Menschen in diesen Umgebungen absurd nebensächlich erscheinen.

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