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Wieder da: das Thambar

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Nach dem Summaron-M 1:5.6/28 mm im vergangenen Jahr hat Leica jetzt das zweite Modell der Klassik-Linie vorgestellt: das Thambar-M 1:2.2/90 mm. Das Vorbild, das Weichzeichnerobjektiv Thambar 1:2.2/9cm von 1935, gefertigt in der relativ geringen Stückzahl von 2984 Exemplaren, ist eines der ungewöhnlichsten Objektive für die Leica. Um den Weichzeichnungseffekt zu erzielen, entwarf Konstrukteur Max Berek ein zwar im Prinzip scharf abbildendes Objektiv, aber eines, das in dosierter Weise die sphärische Aberration bildwirksam werden ließ. Das führt zu dem Effekt, dass Objektpunkte in der Abbildung nicht punktförmig erscheinen, sondern gewissermaßen als Fleck mit von innen nach außen abnehmender Intensität.

Indem die Lichter in die Schatten überstrahlen, erzeugt das Thambar eine einzigartig „sonnige“ Bildwirkung, die trotz aller Duftigkeit noch erkennen lässt, dass die Details eine Grundschärfe aufweisen, sodass das Bild niemals so wirkt, als sei es mit einer „fehlerhaften“ Optik entstanden. Eine einschraubbare Zentralblende wirkt dabei so, dass sie auf Wunsch die achsnahen, also relativ am schärfsten abbildenden Strahlen von der Bildentstehung ausschließt und so die Weichzeichnung noch mehr betont. Abgeblendet und ohne Zentralblende hingegen erzeugt das Thambar ein knackscharfes Bild.

Die wesentlichen Änderungen des neuen Thambar gegenüber dem Original sind das M-Bajonett statt des Schraubgewindes und die Einfachvergütung der Gläser, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen. Sonst wurden lediglich die Rändelungen, Gravurschriften und Bezeichnungen an die modernen Gepflogenheiten angepasst – das optische Design wurde keinerlei Änderungen unterzogen.

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