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Hommage à Leonore Mau

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Das Gesicht ist der Schlüssel zur Persönlichkeit eines Menschen. Von einem künstlerischen Porträt erwarten wir daher, dass es uns mehr zeigt, als die bloße Erscheinung einer Person – es geht um das Bewusstsein von Identität. Um Bewusstseinszustände geht es auch Leonore Mau in ihrer Fotografie, wenn sie sich in ihrem zentralen Werk den afroamerikanischen Religionen in Brasilien, der Karibik und Miami widmet oder die psychiatrischen Dörfer in Afrika dokumentiert.

Die Trancezustände, die in den Ritualen der Macumba, Candomblé und Santerìa hervorgerufen werden, und auch die Bewusstseinszustände der Kranken unter Einfluss von Psychopharmaka spiegeln sich in den Gesichtern wider. Leonore Mau gelingt das Porträt, indem sie ihre Modelle psychologisch und deren gesellschaftliche Kontexte anthropologisch und soziologisch durchdringt.

Die Faszination dieser Bilder liegt vor allem darin, dass sie ein Phänomen fixieren, an das der Betrachter im Allgemeinen nicht glaubt: Die Präsenz der Götter in Körper und Geist der Geweihten.

Weitere Informationen unter: Forum für Fotografie

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