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Fotografin Hilla Becher gestorben

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Hochöfen, Wasser und Fördertürme: Mit Fotografien von Industriebauten wurde Hilla Becher bekannt. Gemeinsam mit ihrem Mann Bernd Becher (1931–2007) gründete sie eine einflussreiche Fotoschule. In sachlichem Schwarzweiß entstanden die typologisch konzeptuellen Industrieaufnahmen, mit denen das Ehepaar weltberühmt wurde. Für ihr Lebenswerk wurden Bernd und Hilla Becher vielfach ausgezeichnet – vom Goldenen Löwen der Biennale in Venedig bis zum Goslarer Kaiserring. Noch im vergangenen Jahr nahm Hilla Becher in Düsseldorf den Großen Rheinischen Kulturpreis entgegen.

„Sie war eine kluge Fotografin und großartige Frau", sagt Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur über Hilla Becher. Seit 20 Jahren verband die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit Hilla Becher eine sehr produktive Zusammenarbeit und Freundschaft. 1995 begann die Institution mit ihr und ihrem 2007 verstorbenen Mann Bernd Becher eine Kooperation zur Sicherung und Aufarbeitung eines wesentlichen Teils des Becher-Archivs. Die Resultate aus dieser Zusammenarbeit wurden seither in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen vorgestellt.

Intuitiv sichere Urteilskraft
„Bernd und Hilla Becher haben wir als hervorragende Persönlichkeiten und Künstler kennen und schätzen gelernt, beide bleiben uns besondere Vorbilder. Ganz maßgeblich haben sie die Gründung und Ausrichtung unserer Institution geprägt“, fasst Gabriele Conrath-Scholl zusammen, und in Bezug auf Hilla Becher: „Ihr unübertroffen klarer und logischer Blick, ihre intuitiv sichere Urteilskraft, ihre Zugewandheit und ihre immer positive, lebensbejahende Art werden uns sehr fehlen.“

Hoch ästhetische Industrieaufnahmen
Hilla Becher hinterlässt ein enorm umfangreiches fotografisches Werk, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernd Becher in über 50 Jahren beständig erarbeitet hat. Das Künstler- und Ehepaar hat mit seinen die Fotografie ebenso wie die Kunst nachhaltig revolutioniert. Es ist ihnen gelungen, über die Kunstszene hinaus, unser aller Aufmerksamkeit auf die außergewöhnliche Ästhetik der Industriebauten der Schwerindustrie zu lenken. Durch Bernd und Hilla Becher - in der Reihenfolge der Namensnennung waren sie ebenso uneitel wie im Leben – hat die dokumentarische Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel über die Landesgrenzen hinweg hohe Anerkennung gefunden. Ihre Fotografien, die sie meist in Reihen als sogenannte Typologien oder Abwicklungen zusammenstellten, finden sich heute in hochkarätigen Sammlungen und Museen in aller Welt. Zahlreiche Monografien hinterließen sie, unendlich lang ist die Liste ihrer Einzel- und Gruppenausstellungen.

Weitere Informationen unter: SK Stiftung Kultur

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