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Die Stille nach der Katastrophe

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Traurige Blicke ins Leere, manchmal ein zaghaftes Lächeln, kleine Hände, die schützend andere Kinderhände umfassen: Es ist ein stilles Leid, das aus den Kinderaugen spricht und das uns mehr vom Krieg erzählt, als es all die Nachrichten jemals können. Mitten im Bürgerkrieg, der Syrien seit 2011 spaltet, wachsen sie auf. Alles was sie bisher gekannt haben, ist Krieg, Leid und Verlust. Im SOS-Kinderdorf sollen sie nun eine neue Heimat und einen Weg finden, das Erlebte zu verarbeiten.

Der Fotograf und Pulitzer-Preisträger Daniel Etter war mit seiner Kamera in Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer im Großraum Damaskus unterwegs. Mithilfe von Betreuern, Psychologen und SOS-Müttern hat er einen Zugang zu den traumatisierten Kindern gefunden – und ihre Gefühle in seinen Bildern eingefangen. Ihre Gesichter, Gesten und Blicke erzählen von ihrer Vergangenheit, aber auch davon, dass sie nun endlich in eine Zukunft blicken, die ihnen ein sicheres Zuhause verspricht.

Seit fast 70 Jahren setzen sich die SOS-Kinderdörfer für Jungen und Mädchen in Not ein. 1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann.

Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden mit wirksamen, auf die jeweilige Situation zugeschnittenen Hilfsprogrammen: Die SOS-Familienhilfe unterstützt Eltern und Kinder individuell durch Ausbildung, Mikrokredite oder Kinderbetreuung und hilft ihnen, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Darüber hinaus engagiert sich SOS in der Bildung – mit eigenen Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstätten –, betreibt dort medizinische Zentren, wo es keine gibt, und leistet Nothilfe bei Naturkatastrophen oder in Kriegen.

Die Ausstellung „Die Stille nach der Katastrophe“ ist in der Hamburger LFI-Galerie vom 29. September bis 18. Oktober 2017 zu sehen.

Die Vernissage findet am 28. September um 19:00 Uhr statt.

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