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Zwei Sonnensysteme

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Der renommierte Fotograf Martin Parr sorgte mit seinen Farbfotografien der britischen „Arbeiterklasse“ an den Stränden Nordenglands für Kontroversen. Sein Versuch, 1989 der Fotoagentur Magnum Photo beizutreten, stieß auf Empörung – selbst der Mitbegründer der Agentur, Henri Cartier-Bresson, war verärgert über diese Aussicht. Ein Treffen zwischen den beiden Künstlern führte schließlich zu einer freundschaftlichen Versöhnung und einer Koexistenz ihrer unterschiedlichen Auffassungen von Fotografie, die nach den Worten Cartier-Bressons „zwei verschiedenen Sonnensystemen“ entstammen. Parr kam 1994 zu Magnum Photos.

Die Ausstellung „Reconciliation“, die in der Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris vom 8. November 2022 bis zum 12. Februar 2023 zu sehen sein wird, zeigt die Arbeiten beider Fotografen. Zu sehen sind Cartier-Bressons Originalabzüge, die das Rohmaterial des Filmes „Stop laughing – This is England“ (1962) boten, der ebenfalls in der Ausstellung präsentiert wird. Von Martin Parr werden Bilder aus dem Buch „The Last Resort“ (1986) und das Projekt „Black Country Stories“ präsentiert, eine von Parrs jüngeren Auftragsarbeiten (2009/2010), in denen der Künstler nach Nordengland reiste, um die Engländer bei der Arbeit und beim Spiel zu fotografieren. Drei Zeiträume und zwei Perspektiven auf eine Gesellschaft und ihre Veränderungen. Mit den Worten von Cartier-Bresson ausgedrückt: „England ist der exotischste Ort der Welt“.

Weitere Informationen unter: Fondation Henri Cartier-Bresson

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