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LEBEN IN DER UTOPIE

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Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Förderkreis Mahnmal St. Nikolai in Hamburg präsentiert vom 6. November bis 12. Dezember 2019 eine Sonderausstellung mit Fotografien von Siegfried Wittenburg zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR und des Mauerfalls.

Stasi, Mauer, Stacheldraht – das sind die Gräuel, die viele Menschen weltweit mit der SED-Diktatur verbinden. Doch wer das Leben in der DDR verstehen will, muss sich auch mit ihrem Alltag auseinandersetzen. Erst dies ermöglicht ein konkretes Bild der Befindlichkeit der ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger, die zwangsweise mit den politischen Um- und Zuständen ihres Landes zurechtkommen mussten.

Wittenburgs Laufbahn als Fotograf begann 1977. Er leitete ab 1982 den Fotozirkel der Warnow-Werft in Warnemünde, war später Mitglied im Foto Klub Konkret. 1984 gewann der Fotozirkel bei den 20. Arbeiterfestspielen in Gera die Goldmedaille für seine Bildkollektion. Es folgten Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland. Gleichzeitig wurde Wittenburg wegen eines Verdachts auf Spionagetätigkeit einer operativen Personenkontrolle unterzogen, er musste seinen Arbeitsplatz wechseln und wurde vorübergehend aus dem Fotozirkel entlassen.

Heute spielen Wittenburgs Fotografien und Erzählungen eine wichtige Rolle in der Vermittlung der Geschichte der DDR. Er gehört zu den gefragtesten Zeitzeugen, spricht in Schulen, wird zu Seminaren und Vortragsreisen eingeladen. Und er fotografiert den Alltag der Menschen und ihr heutiges Leben in Freiheit.

Weitere Informationen unter: Landeszentrale für politische Bildung und Mahnmal St. Nikolai

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