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Juwelen des Bildjournalismus

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Die Freelens Galerie in Hamburg ehrt den großen deutschen Bildjournalisten und zeigt seine berühmte Serie „Deutschland im März“ (1983) neben bisher unveröffentlichten Bildern. Vom 21. März bis zum 16. Mai 2019.

1983 war ein bewegtes Jahr in der Bundesrepublik Deutschland: ein drohender Atomkrieg, eine Krise der Stahl- und Werftindustrie, steigende Arbeitslosenzahlen, saurer Regen und Waldsterben, die Grünen ziehen erstmals in den Bundestag.

Im Vorfeld der Bundestagswahl soll Robert Lebeck im Auftrag des Stern Magazin ein Stimmungsbild der Republik einfangen. Ohne genauen Plan fährt der Fotograf los. Es wird mit 12 Doppelseiten die größte Reportage, die Lebeck im Stern je veröffentlichte. Robert Lebeck, der sehr gerne mit Leica Kameras arbeitete, zeichnet darin ein schonungsloses Bild einer Republik. Deutschland im März ist ohne Zweifel einer der Höhepunkte im Werk des Chronisten und des Bildjournalismus in Deutschland.

Robert Lebeck (geboren 1929 und gestorben 2014 in Berlin) arbeitete zunächst als Fotoreporter für Heidelberger Zeitungen. 1955 wurde er Leiter des Redaktionsbüros der Revue in Frankfurt/Main, wenig später Mitarbeiter von Kristall. Seine ungewöhnlichen Fotoreportagen machten den Stern auf ihn aufmerksam, der Lebeck für sein festes Reporterteam engagierte. Nach einem Intermezzo als Chefredakteur bei Geo kehrte er zum Stern zurück. 1991 erhielt Lebeck den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. 2002 bekam er den Infinity Award für die Publikation Kiosk vom I.C.P. in New York. 2007 erhielt er als erster Fotograf den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk. Neben seiner Tätigkeit als Fotoreporter hat Lebeck sich auch als Sammler alter Fotografie einen Namen gemacht.



Weitere Informationen finden Sie unter Freelens e.V.

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