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(Mis)Understanding Photography

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Seit ihrer Erfindung vor 175 Jahren haben Künstlerinnen und Künstler immer wieder die Fotografie hinterfragt: Ausgehend von der Omnipräsenz der fotografischen Bilder haben sie Arbeiten und Texte geschaffen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Fotografie auseinandersetzen: ihrer Materialität und Popularität, ihrer publizistischen Macht und ihrem Anspruch auf Objektivität.

Heute, mit dem zunehmenden Verschwinden des Analogen und dem Siegeszug des Digitalen, gewinnen diese Arbeiten eine ganz neue Aktualität. Die Ausstellung erzählt eine wilde und ironische, bisweilen melancholische Geschichte der Fotografie.

Ein zweiter Teil der Ausstellung widmet sich den Manifesten von Fotografinnen und Fotografen; denn die radikalsten Äußerungen über die Fotografie stammen von den Bildautoren selbst. Darunter befinden sich programmatische Äußerungen von László Moholy-Nagy, August Sander, Henri Cartier-Bresson, Martha Rosler und Germaine Krull.

Weitere Informationen unter: Museum Folkwang

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