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Erich Lessing verstorben

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Erich Lessing (geb. 1923 in Wien) sah sich nicht nur als Geschichtenerzähler, sondern als aufmerksamer Chronist der Welt um ihn herum und der Zeit, in der er lebte. Geboren in einer jüdischen Familie, floh er 1939 nach Palästina, wo er Radiotechnik studierte und als Taxifahrer arbeitete, bevor er sein Interesse an Amateurfotografie entdeckte. Anschließend trat er als Fotograf und Flieger in die britische Armee ein. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Lessing nach Wien zurück. 1947 begann er für die Nachrichtenagentur Associated Press zu arbeiten. Nur vier Jahre später wurde er mit einer Mitgliedschaft bei Magnum Photos geehrt.  

Neben seinen politischen Projekten, die den Großteil seines Schaffens ausmachen, wurde Lessing auch für seine Dokumentationen berühmter Kinofilme wie Moby Dick und The Sound of Music bekannt. In den 1960er Jahren widmete er sich zunehmend Themen wie Kunst, Wissenschaft und Geschichte und produzierte mehr als 60 Fotobücher. Seine Arbeit wurde mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Art Directors' Club Award und dem Prix Nadar. Lessing lehrte auch Fotografie an der Universität für angewandte Kunst in Wien und half beim Aufbau einer Professur für Fotografie an der UNIDO in Indien.

Zusammen mit den Magnum-Mitgliedern Henri Cartier-Bresson, Robert Capa und David Seymour etablierte sich Lessing, der immer für seine scharfen Beobachtungen der Gesellschaft bekannt war, als einer der großen Meister der Fotografiegeschichte.

Erich Lessing ist am 28. August 2018 in Wien gestorben.

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