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Bergfotos als „Matographien“

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Seit seinem Umzug nach Davos war es nicht mehr die pulsierende Großstadt mit ihren aufwühlenden Straßenszenen, sondern die neue Landschaft der majestätischen Schweizer Alpen, die Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) inspirierte. Gut hundert Jahre später reiht Hans Danuser in sensiblen Variationen Berge und Vulkane aneinander. Vergleichende, kontemplative, auf ein fast gleichschenkliges Dreieck reduzierte Zeichen in Grau, Anthrazit und mattem Schwarz. Der Berg als Rückzug vom Getriebe der Welt, zurückgenommen, auf ein Delta ähnliches Symbol konzentriert, um Welt zu erkennen.

Inspiriert vom Blick aus dem Atelierfenster auf die markante Lawinenverbauung am Schiahorn oberhalb von Parsenn, entwickelte Danuser vor über zwanzig Jahren erste Arbeiten zum Thema Berg und Vulkan. Die individuellen Motive isolierte, vergrößerte und sezierte er, bis sie einen völlig neuen Blick auf das Sujet eröffneten. Danuser selbst zählt zu den Pionieren einer neuen Fotografie. Seine Arbeitsweise ist auch naturwissenschaftlich geprägt, nicht profitorientiert und auf spartenübergreifende Erkenntnis ausgerichtet. Seit den 1990er Jahren entwickelte er ein neuartiges Fotoverfahren, bei dem das Fotopapier vor der industriellen Beschichtung von Hand bemalt wird. Danuser nannte diese Art von Fotos „Matographie“. Erstmals präsentiert das Kirchner Museum Davos nun die vollständige Werkserie „Der Fujiyama von Davos“ mit insgesamt 100 Matographien.

Weitere Informationen unter Kirchnermuseum Davos

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