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Fotografie und Film

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Am 8. Februar um 19.00 Uhr eröffnet im Berliner „KW Institute for Contemporary Art“ die Ausstellung „Photography & Film 1978–1992“. Die von Krist Gruijthuijsen kuratierte Schau wird dort bis zum 5. Mai 2019 zu sehen sein.

David Wojnarowicz (1954–1992) erlangte Bekanntheit in der Kunstszene des New Yorker East Village in den 1980er-Jahren, als er durch Einbeziehung mannigfacher Medien ein breites Spektrum an künstlerischer Arbeiten schuf. Diese Werke waren zugleich leidenschaftlich politisch und hochpersönlich.

Zu Beginn in rauen Schaufenster-Galerien ausgestellt, erlangten seine Arbeiten nach kurzer Zeit landesweit Anerkennung. Nach seiner HIV-Diagnose Ende der 1980er-Jahre begann sich Wojnarowicz für die Rechte der queeren Community zu engagieren. Zu jener Zeit, in der durch die AIDS-Epidemie eine Generation von Künstler*innen starb, wurde auch seine künstlerische Arbeit unverkennbar politisch. Von den späten 1970er-Jahren bis zu seinem Tod 1992 schuf Wojnarowicz ein Werk, das ebenso konzeptionell rigoros wie stilistisch vielfältig ist.

Die Ausstellung „Photography & Film 1978–1992“ widmet sich erstmalig ausschließlich dem fotografischen und filmischen Werk Wojnarowicz’ und zeigt mehr als 150 Arbeiten, darunter Fotografien und Testabzüge, Siebdrucke, 16mm- und Super-8-Filme sowie kollaborative Videoarbeiten. Im Anschluss wird die Ausstellung in der Morris and Helen Belkin Art Gallery in Vancouver (CA) präsentiert.

Weitere Informationen unter: KW Institute for Contemporary Art

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