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Es sind die kleinen und die gigantischen Umwälzungen von denen Jörn Vanhöfens Bilder erzählen. Die Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten, auch nicht durch kunstvoll angebrachte Dämmschichten. Erdflächen werden freigesetzt, die Jahrtausende lang bedeckt waren. Kontinente treten zutage, während ganze Küstenstriche von der Landkarte verschwinden. Aber die Zukunft ist hier keine apokalyptische Vision. Es ist die Vision einer Natur, die sich in einem posthumanen Zeitalter ihren Raum auf zwingende Weise zurückerobern wird.

Optimistische Metaphern für den natürlichen Zyklus von Konstruktion und Dekonstruktion waren bereits in Vanhöfens Serien „Disaster“ und „Aftermath“ angelegt, wo das vom Menschen Konstruierte in kleine Teile zerfällt, aus dem neue Teile konstruiert werden. Die häufig auf Zentralität ausgerichteten, Monumentalität und Erhabenheit erzeugenden Kompositionen verweisen so auf den Kreislauf aller Dinge und lassen bewusst assoziativen Freiraum, bieten Interpretationsmöglichkeiten und erwecken Neugierde. Man verbleibt im Unwissen über die inhaltlichen Hintergründe und fantasiert das Abwesende.

Weitere Informationen unter: Alfred Ehrhardt Stiftung

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