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MP 1956-1957

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Mit der MP brachte Leica 1956 das erste Sondermodell einer M auf den Markt. Die auf Reportagefotografie ausgerichtete MP bot auf Basis der M3 auch Technik aus der erst 1958 erscheinenden M2.

Von der M3 erbte das Sondermodell den Sucher und das Gehäusedesign. Die Verschlusssteuerung hingegen wurde erst mit der M2 in großer Auflage produziert. Eine Besonderheit der MP waren gleich zwei, unabhängig voneinander arbeitende Vorrichtungen zum Weiterschalten des Films. So bot sie neben dem standardmäßigen Schnellschalthebel auf der Oberseite auch den Leicavit MP.

Mit diesem zusätzlichen Bodenzughebel sollte die MP den Anforderungen der Reportagefotografie gerecht werden. Der Leicavit MP war bereits optional für die älteren Schraubleicas erhältlich und war auch für die M2 wieder zu haben, für die M3 gab es diese technische Erweiterung jedoch nicht.

Von der MP, auch Ur-MP genannt, wurden lediglich rund 450 Exemplare gefertigt und diese auch nur an Berufsfotografen ausgeliefert. Einer der bekanntesten Fotografen, der mit der MP arbeitete war Thomas Hoepker. Weltweite Bekanntheit erreichte er unter anderem durch seine Reportage über Muhammad Ali. Das wahrscheinlich bekannteste seiner Bilder entstand jedoch am 11. September 2001 und zeigt eine Gruppe junger Leute, die vor dem Hintergrund der brennenden Twin Towers entspannt am East River sitzen.

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