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Leica S1

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1996 führte Leica die Leica S1 ein, die erste hauseigene digitale Kamera. Es handelte sich dabei um eine Scannerkamera, die in erster Linie im Reprobereich eingesetzt wurde.

Sie besaß eine dreifach lineare Farb-CCD-Zeile mit 5140 x 5140 Pixeln, die mittels Vollschrittmotor über die Bildebene bewegt wurde. Diese Technologie kam ohne die in Chipkameras übliche Matrixinterpolation statt und erfasste jeden Bildpunkt in Rot, Grün und Blau, so dass letztendlich fast 79 Millionen Bildinformationen zu einem 26 MP Bild mit einer atemberaubenden Farbabbildung zusammengesetzt wurden. Die Belichtungszeit für einen „fullscan“ betrug allerdings 185 Sekunden.

Die Leica S1 konnte dank mehrerer Objektivadapter an eine Vielzahl an Objektiven angeschlossen werden, u. a. Kleinbildobjektive (Leica-R und -M, Nikon, Contax, Canon FD), Mittelformatobjektive (Hasselblad, Pentax) sowie Großformatobjektive.

Die Arbeit mit der S1 erforderte die Anbindung an einen Computer. So wurde die S1 mit einer PCI-Steckkarte und spezieller Software geliefert.

Die zwischen 1996 und 2001 produzierte Kamera gab es in drei Varianten, als S1 Pro, S1 Alpha und S1 HighSpeed. Insgesamt wurden ca. 160 Exemplare gebaut, die im Bereich Museumsfotografie, Reproduktion, wissenschaftliche Fotografie und Dokumentation eingesetzt wurden.

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